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Freihandel/Flucht und Zuflucht –
Das aktuelle Heft 1–2/2016 der Friedens-Warte


Freihandel sowie Flucht und Zuflucht sind zwei Themen, die in jüngster Zeit die Gemüter erhitzt haben und die mit Blick auf den Einfluss globaler Ökonomie auf Migration durchaus zusammenhängen. Die Beiträge im ersten Teil des Hefts fragen nach Auswirkungen der WTO-Agrarpolitik auf Schwellen­länder, ob Freihandel einen friedens- oder sicherheitspolitischen Beitrag leistet, nach einer gerechteren Ausgestaltung investitionsrechtlicher Verfahren  und dem Eskalationspotential der Handelspolitik der neuen US-Administration. Der zweite Teil dieser Ausgabe beleuchtet kritisch die neuen Grenzen in und um Europa sowie den Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt, namentlich auch das Problem struktureller und kultureller Gewalt in den Aufnahmestaaten, dem durch Inklusion Geflüchteter entgegengewirkt werden soll. Anlass genug für die Friedens-Warte, beide Phänomene genauer zu betrachten.

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Der „Islamische Staat“ –
Das Heft 3–4/2015 der Friedens-Warte


Der selbsternannte „Islamische Staat“ scheint verschieden von anderen uns bekannten Terrororganisationen. Seinem Plan, mittels brutaler und medienwirksam inszenierter Gewalt Land zu erobern und zu kontrollieren, haftet etwas Archaisches an. Diese Ausgabe der „Friedens-Warte“ untersucht das Phänomen näher: Wie unterscheidet sich der IS von Terrorgruppen wie Al-Qaida? Welche Bedeutung kommt der „Landnahme“ in strategischer und religiös-ideologischer Hinsicht zu? Haben wir es mit einem „Staat“ im Werden zu tun? Was bringt junge Menschen, insbesondere Frauen, dazu, sich dem IS anzuschließen? Auf welche völkerrechtlichen Grundlagen lassen sich Militäreinsätze gegen den IS stützen? Ergänzt wird das Heft durch einen Beitrag, der Peacebuilding vor dem Hintergrund der Einbeziehung nichtstaatlicher Akteure als ein polyzentrisches Governance-Problem interpretiert.

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Intelligence! Konflikte und Konfliktvermeidung durch Informationsgewinnung –
Das Heft 1–2/2015 der Friedens-Warte


Diese Schwerpunktausgabe dokumentiert, dass verdeckte Informationsgewinnung ein Thema der Friedens- und Konfliktforschung ist. Dabei geht es einerseits um Konflikte, die durch geheime und verdeckte Informationsgewinnung erst entstehen, andererseits auch darum auszuloten, inwieweit solche Informationsoperationen nötig sind, um Konflikten vorzubeugen. Die Beiträge im Schwerpunktteil untersuchen die Rolle von Geheimdiensten und Staatsgeheimnissen in der Demokratie, menschenrechtliche Fragen der „bulk surveillance“, den Beitrag von Auslandsgeheimdiensten zur Konfliktprävention, völkerrechtliche Rahmenbedingungen informationeller und medialer Konfl ikte sowie die Rolle von Vertraulichkeit im Menschenrechts-Monitoring. In that infi nite book of secrecy, a little let us read!

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Dekonstruktion von Souveränität –
Das Heft 3–4/2014 der Friedens-Warte


In den vergangenen 350 Jahren hat sich Souveränität als zentrale Norm außenpolitischen und internationalen Handelns durchgesetzt. Gleichzeitig gab es im Zuge ordnungspolitischer Umbrüche immer auch Perioden der Infragestellung dieses Grundsatzes. Die Autor_innen fragen nach den spezifi schen Charakteristika einer solchen verstärkt auftretenden Dekonstruktion von Souveränität in Interventionsdiskursen seit dem Ende der bipolaren Ordnung vor etwa 25 Jahren. Der Fokus liegt auf zeit- und situationsbedingten Debatten in den Bereichen der (außen-)politischen Konzeption, der Kriegsführung sowie des Völkerrechts, welche die Negation der generell anerkannten, beanspruchten und daher im Allgemeinen auch positiv konnotierten Norm Souveränität als legitim und sogar notwendig erscheinen lassen.

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Die Ukraine-Krise –
Das Heft 1–2/2014 der Friedens-Warte


Die Krise in der Ukraine hat Europa und die Welt 2014 in Atem gehalten. Was als Protestbewegung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf dem Kiewer Maidan-Platz anfing, hat sich zu einem manifesten Gewaltkonflikt entwickelt, bei dem bisherige Lösungsversuche erfolglos blieben und die Gefahr weiterer Eskalation besteht. Auf dem Spiel steht die europäische Friedensordnung, wie sie im Rahmen der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa entstanden ist; Prinzipien, Normen und Verfahren, die sich nach dem Ende des Ost-West-Konflikts entwickelt und etabliert hatten, scheinen in Frage gestellt. Das aktuelle Heft beleuchtet neben der politischen und völkerrechtlichen auch die innergesellschaftliche Dimension der Krise. Es greift aktuelle Kontroversen auf und will zur Suche nach konstruktiven Wegen der Konfliktbewältigung beitragen.

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Diskussion der internationalen Schutzverantwortung –
Das Heft 1–2/2013 der Friedens-Warte

Das neue Heft der Friedens-Warte (Jg. 88, Heft 1–2) widmet sich der Responsibility to Protect, also der Schutzverantwortung der internationalen Gemeinschaft, Bevölkerungen vor systematischer staatlicher Unterdrückung zu schützen. Angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Syrienkrise hat diese Diskussion besondere Relevanz bekommen. Philip Offermann und der Gastherausgeber des aktuellen Hefts der Friedens-Warte Julian Junk, beide Teil des Projekts „Sicherheitskultur im Wandel“, stellen auf dem Blog des Projekts eine Artikelserie mit thematischem Fokus zur Syrienkrise und der Verantwortung internationaler Politik zusammen:
http://www.sicherheitspolitik-blog.de/fokus/syrien-und-die-verantwortung-internationaler-politik/
Nutzen Sie die Möglichkeit, darunter in den Beitrag „Die Legalisierung der Legitimität – Zur Kritik der Schutzverantwortung als emerging norm“ des zweiten Gastherausgebers der Friedens-Warte, Christopher Daase, hineinzulesen:
http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/09/04/die-legalisierung-der-legitimitaet/.

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Neue Rezensionen

Helmut Volger bespricht für die Friedens-Warte die Dissertation "Weiterentwicklung des internationalen Menschenrechtsschutzes unter dem UN-Menschenrechtsrat?" von Janine Osthoff sowie den Titel "Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen" von Daniela Karrenstein. Und Rita Schäfer rezensiert das Buch "Rebuilding the security sector in post-conflict societies" von Judy Smith-Höhn.

Alle Rezensionen finden Sie hier.

Hinweise für die Einreichung eigener Buchbesprechungen finden Sie hier.

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29.06.2012    Aktuelle Titelbesprechungen zur Arabellion und zur Gender-Dimension in Konflikten

Frau Dr. Tina Röder fragt in Ihrer Besprechung zusammen mit den Autoren von "Zeitenwende im Arabischen Raum" aus dem Programm von LIT: "Welche Antwort findet Europa?". "Aufstand und Revolution im arabischen Raum" beleuchtet auch die aktuelle Ausgabe der Friedens-Warte.
Rita Schäfer stellt dagegen mit der Besprechung von "On the Frontlines" die Bedeutung des Gender-Ansatzes für die Friedensforschung heraus.

Alle Rezensionen finden Sie hier.

Neue Rezensionen

Rita Schaefer bespricht für die Friedens-Warte den aktuellen Sammelband "Gender in Transitional Justice" herausgegeben von Susanne Buckley-Zistel und Ruth Stanley, und Marvin Oppong rezensiert das Lehrbuch "Konfliktregelung und Friedenssicherung im internationalen System" aus dem Programm von Springer VS.

Alle Rezensionen finden Sie hier.
Hinweise für die Einreichung eigener Buchbesprechungen finden Sie hier.

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Erste Ausgabe Jahrgang 113 (2012)

Mit Ausgabe 1/ 2012 erscheint im Mai die erste Ausgabe der Friedens-Warte mit neuer Gliederung. Unter der Überschrift "Aufstand und Rebellion im arabischen Raum" diskutieren Gernot Erler (MdB) und Rainer Stinner (MdB) die Frage einer Staatsgründung in Palästina. In Zukunft veröffentlicht die Friedens-Warte in der Rubrik "Debatte" Stellungnahmen zu aktuellen Konflikten und Problemlagen. Die Debattenbeiträge sind online frei verfügbar.

Ausgabe 2/ 2012 erscheint zum Thema "Parlamentarische Kontrolle von Streitkräften und Sicherheitspolitik"

Ausgabe 3-4/ 2012 wird herausgegeben von Prof.Dr. Christopher Daase und Julian Junk, Goethe Universität Frankfurt zu
"Normen und Praktiken Humanitärer Intervention"

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Die Friedens-Warte
als e-Journal

Ab dem Jahrgang 111 (2010) kann die Friedens-Warte auch als e-Journal seperat im Online-Abonnement (75,- EUR; ermäßigt 60,- EUR) oder als kombiniertes Print- und Online-Abonnement (100,- EUR; ermäßigt 85,- EUR) erworben werden. Nähere Informationen finden Sie unter Bestellen.

 


 

Die Sonderausgabe

Anfang 2010 erschien eine Sonderausgabe der Friedens-Warte mit einer Auswahl an Artikeln aus den zwei vorangegangenen Jahren zum Preis von 16,- EUR (12,- EUR ermäßigt):


Climate Change and Conflict: A Critical Overview
Nils Petter Gleditsch / Ragnhild Nordås

Klimawandel und Gewaltkonflikte: Das unsichere Wissen über den Kausalzusammenhang und die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Anpassung und Gewaltprävention
Helmut Breitmeier

Der völkerrechtliche Rahmen für die Sezession einer Minderheit aus dem Staatsverband: Kosovo als Präzedenzfall?
Volker Röben

Staatlichkeit und Intervention in Afghanistan
Conrad Schetter / Katja Mielke

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